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Die Deutsch-Werkstatt ist Ort des Schaffens und des interkulturellen, kreativen Lernens. Die Trainerin ist eine Autorin und Journalistin mit langjährigen Erfahrungen als Sprachdozentin. Eine UE (Unterrichtseinheit) umfasst 45 Minuten intensives Sprachtraining.

Als Autorin arbeite ich täglich mit der deutschen Sprache, entdecke ihre Gestaltungsmöglichkeiten und -begrenzungen jeden Tag ein bisschen mehr. Deutsch ist – wie jede lebendige Sprache der Welt und doch im besonderen Maße – unerschöpflich, lexikreich und sehr anpassungsfähig.

Lernen ist ein individueller Prozess. Zunächst ist da die Muttersprache,
die die Matrix jedes Spracherwerbs bildet, dazu kommt das erworbene Wissen, welches sich eine Person im Laufe ihres Lebens angeeignet hat. Außerdem beeinflusst der Charakter, der Lerntyp und - natürlich - die Einstellung zum Deutschen den Lernerfolg. Viel zu oft behindern Vorurteile das Lernen.

Deshalb liegt der Schlüssel zum Deutschen auch in Glaubenssätzen,
in der Meinung, die Sie sich vom Deutschen bilden, einerseits, und andererseits in der Meinung, die Sie von sich selbst als Lernender haben!
Meinen Sie, dass Sie nicht der Typ sind, um Sprachen zu lernen?
Haben Sie keine Zeit (und auch keine Lust) zum Pauken?
Finden Sie, dass Deutsch eine schwere, komplexe Sprache ist?
Dann sollten Sie ein individuelles, kreatives, kommunikatives,
effizientes Lernen, wie es die Deutsch-Werkstatt anbietet, anstreben.

Das Lernen wird effizient, wenn es anschaulich ist, Spaß macht und als individueller Prozess begriffen wird. Das Lern-Programm sollte wie ein Kleid
auf Sie zugeschnitten sein, auf Ihre Interessen, Ihre Kenntnisse und Ihren kulturellen Hintergrund.

Die Deutsch-Werkstatt
liegt an einer der Schnittstellen Berlins, wo die Spuren vergangenen Lebens sich mit denen des neuen, multikulturellen Berlins mischen. In dem Haus der Mansteinstraße 8 lebte die Feministin, Pädagogin und Publizistin Wilhelmine Cauer, an die eine goldene Plakette erinnert. Im 19. Jahrhundert gründete sie die Zeitschrift "Die Frauenbewegung", kämpfte für Bildung, medizinische Grundversorgung der Benachteiligten in Berlin und für die Gleichstellung der Frauen.